DOTimplantSOURCE
Unter der Bezeichnung DOTimplantSOURCE bieten wir integrierte Outsourcing-Lösungen für Originalhersteller und Händler medizinischer Implantate an ... Weiterlesen
DOTbiomaterials
Unter der Bezeichnung DOTbiomaterials stellen wir Produkte der regenerativen Medizin her ... Weiterlesen
DOT - Wir arbeiten an Zukunftslösungen
Es ist unser Ansporn, Spitzenleistungen bei Beschichtungen für medizinische Implantate anzubieten. Deshalb arbeitet unser F&E Team ständig an der Verbesserung bestehender und der Entwicklung neuer Schichten.
Im Geschäftsfeld Biomaterialien befassen wir uns mit der Entwicklung neuartiger Produkte aus dem Bereich der regenerativen Medizin. In unserer Forschungstätigkeit arbeiten wir mit namhaften Universitäten, wissenschaftlichen Einrichtungen und Kliniken zusammen und sind in internationale Forschungsnetze eingebunden.
Unsere gegenwärtigen Projekte sind:
Antibakterielle Beschichtungen auf Implantaten
Implantate sollen mechanisch stabil sein, sich optimal und in kürzester Zeit mit dem körpereigenen Gewebe verbinden, keine Abstoßungsreaktionen oder gar Infektionen hervorrufen und möglichst ein Leben lang halten. Eine optimierte Anpassung insbesondere der Implantatoberfläche an das komplexe biologische Umfeld ist daher besonders wichtig. Es werden weltweit jährlich ca. eine halbe Million Hüftendoprothesen implantiert. Dabei gehört eine implantatinduzierte Infektion nach wie vor zu den am meisten gefürchteten Komplikationen. Es ist daher von großer Bedeutung, Implantatoberflächen so zu gestalten, dass sie nicht nur zellstimulierend sondern auch antibakteriell wirken.
Die Biofilmbildung kann unterdrückt werden, indem Antibiotika auf die Implantatoberfläche aufgebracht werden, die im Verlaufe eines bestimmten Zeitraums freigesetzt werden. Ein Einsatz therapeutischer Antibiotika zur lokalen Infektionsprophylaxe ist jedoch umstritten, da die lokale Anwendung vermehrt zur Entwicklung von Antibiotikaresistenzen bei Bakterien führt.
Eine Alternative zur Verhinderung der Bakterienbesiedelung besteht in der Belegung der Implantatoberfläche mit Metallkationen. Weiterlesen
GEREMA-Projekt
Das GEREMA-Projekt ist ein Verbundprojekt, in welchem u. a. nach Möglichkeiten gesucht wird, große Knochendefekte zu behandeln, die der Körper ohne Hilfe von allein nicht mehr schließen kann. Das können beispielsweise Knochendefekte nach Tumorresektionen oder schweren Unfällen sein. Füllt man diese Defekte mit Knochengewebe oder knochenähnlichem Gewebe auf und sichert die Versorgung des Defektbereiches, so bestehen sehr gute Heilungschancen.
Nach aktueller Therapie stammt das transplantierte Gewebe entweder vom Patienten selbst oder von Spendern. Beide Gewebequellen bergen Risiken und die Behandlung weist Nebenwirkungen auf. So wird bei der Verwendung von körpereigenem Knochen ein zusätzlicher schmerzhafter Eingriff nötig, der einen weiteren Defekt erzeugt bzw. bei der Verwendung von Spenderknochen besteht die potentielle Gefahr einer Übertragung von Krankheitserregern wie z. B. HIV und Hepatitis.
Ein Ausweg ist die Verwendung von vollsynthetischen Knochengewebsersatzmaterialien. Konventionelle synthetische Materialien, die Defekte bis zu einer gewissen Defektgröße füllen können, stoßen bei größeren Defekten jedoch an ihre Grenzen. Hier werden neuartige Gewebeersatzmaterialien benötigt, um eine funktionelle Defektheilung zu erreichen. Weiterlesen
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