Titan-Aluminium-Nitrid (TiAlN)

Technologie

Bei der TiAlN-Beschichtung werden durch den Einergieeintrag des Lichtbogens in das Target Titan- bzw. Aluminiumatome herausgelöst, ionisiert und durch die angelegte Spannung in Richtung des Implantates beschleunigt. Anschließend verbinden sich die Titan- bzw. Aluminiumatome mit den eingeleiteten Stickstoffatomen auf der Implantatoberfläche zur gewünschten TiAlN-Schicht.

Einsatzgebiete
  • Orthopädische Implantatkomponenten
  • Chirurgische Instrumente
  • Rotierende Instrumente
Vorteile des Verfahrens
  • Höhere Benetzbarkeit mit synovialer Flüssigkeit
  • Reibungsärmere Artikulation
  • Chemische Langzeitstabilität
  • Sehr gute Haftfestigkeit
Eigenschaften

Bei der TiAlN-Beschichtung werden die Eigenschaften der Oberflächen lediglich modifiziert. Die Materialeigenschaften und die biomechanische Funktionalität der Implantate werden dadurch nicht verändert.
  • Farbe: dunkelviolett bis schwarz/anthrazit glänzend
  • Schichtdicke: 1-6 µm
  • Rauheit Ra: ≤ 0,05 µm
  • Haftfestigkeit: HF 1-3
  • Schichthärte: ~2.700 HV
  • Verschleißfestigkeit: sehr hohe Verschleißfestigkeit gegenüber Knochenzement
  • Flüssigkeitskontaktwinkel: Herabsetzung des Kontaktwinkels sorgt für bessere Benetzbarkeit der Oberfläche

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